Die Gründung des Junggesellenvereins geht in
der Tat auf das Jahr 1982 zurück. Auf der Suche
nach einem geeigneten Namen für den Verein,
berief man sich auf den Radiosender RTL, der
seinerzeit eine Sendung namens »Puhvogels«
ausstrahlte.
Damals besuchten die Kinder aus den Ortschaften
Krewinkel, Afst und Allmuthen die Volksschule in
Krewinkel. Folglich sollten die Mitglieder des
Junggesellenvereins ausschließlich aus diesen
Ortschaften stammen. Bei seiner Gründung zählte
der Verein zwölf 12 Jünglinge.
Jedoch wurde im Laufe der Jahre der Umkreis
erweitert. Im Laufe der Zeit stießen
Junggesellen aus anderen Ortschaften des »Treeschlandes«,
so aus Weckerath, Hergersberg und Lanzerath,
hinzu.
Nur Buben aus Manderfeld werden nicht
aufgenommen, da dort ein eigenständiger
Junggesellenverein besteht.
So wuchs die Mitgliederzahl Anfang der 90er
Jahre auf 35. Man beschloss, am Kirmesfreitag
wieder einen Kirmesbaum aufzustellen und danach
mit einem Grillfest und gemütlichem
Beisammensein mit den Dorfbewohnern und
befreundeten Personen zu feiern.
Ferner wurden Karnevalswagen gebaut und an
Umzügen teilgenommen. Das Fest des heiligen
Eligius (Schutzpatron der Pfarre Krewinkel) am
ersten Sonntag im Dezember als Dorffest wurde
neu ins Leben gerufen, nachdem es Jahre vorher
in Vergessenheit geraten war.
Das Fest beginnt mit einer Discoparty am
Freitag. Am Sonntag wird nach der Festmesse (oft
mit einem Gastchor) ein zünftiger Frühschoppen
abgehalten. Ein Mittagessen sowie Kaffee und
Kuchen dürfen an diesem Tag nicht fehlen und
abends wird mit einer Stimmungsparty für jung
und alt das Fest abgerundet.
Heute - 25 Jahre später - ist dieses Fest noch
immer so beliebt, dass es im »Treeschland«
Kultstatus genießt.
Zu den Gepflogenheiten des Vereins zählen
außerdem die kulturellen Ausflüge. Obwohl der
Junggesellenverein Krewinkel-Afst finanziell
nicht so gut dasteht wie größere Vereine dieser
Art, haben die »Puhvogels« auf diesem Gebiet
schon vielen etwas vorgemacht. Hier eine kleine
Aufstellung einiger Ausflugsziele: Paris,
Amsterdam, Prag, München, Berlin, Hamburg,
Straßburg, Budapest, Stuttgart usw.
Auch der Besuch der Zeltfeste und Jubiläen
anderer Junggesellenvereine und Gesellschaften
erfreut sich äußerster Beliebtheit.